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Sport – Wie ich dran bleibe

Sport – Wie ich dran bleibe

Problembeschreibung

Ich habe mich umgeschaut.

„Dran bleiben“ – das ist wohl, neben dem „Einsteigen“ oder dem „Anfangen“, mit einer der größten Herausforderungen im Sport für uns. Bis wir die Muse dazu finden, es endlich anzupacken, uns Sportschuhe zu kaufen und dann loszulegen, kann dauern..

Und komischer Weise vergeht die Zeit dann in Lichtgeschwindigkeit und das schlechte Gewissen wächst von Tag zu Tag und wird immer größer, bis wir uns noch mieser fühlen, als wir es schon vorher taten.

Tja. Unser Gewissen hängt wohl stark mit unserem täglichen Wohlbefinden zusammen.

Und unser Wohlbefinden hat wiederum Einfluss auf unsere Laune.

Und unsere Laune hat wiederum auch Einfluss auf die Entscheidung zum Sport zu gehen.

Es ist ein Teufelskreis!

Mögliche Lösungen

Wie kann ich diesen Teufelskreis durchbrechen? Hier mal ein paar Vorschläge:

  1. Ich könnte es mir ganz fest vornehmen zum Sport zu gehen.
  2. Ich könnte mir auch eine Belohnung ausdenken, die dann greift, wenn ich Sport gemacht habe.
  3. Ich könnte  mir eine Bestrafung ausdenken, die dann greift, wenn ich nicht im Sport war.
  4. Ich könnte mich auch einfach von einer Freundin / einem Freund, die / der immer motiviert zu sein scheint, mitziehen lassen.

Bewertung dieser Lösungen

Meine Erfahrungen bzw. meine Meinung zu:

  1. Dieses „ganz fest vornehmen“ funktioniert doch nur dann, wenn man gut gelaunt ist und wenn gerade sowieso alles gut läuft. So ist jedenfalls meine Erfahrung 😉
  2. Haha! Ja klar. Wer soll das denn bitteschön kontrollieren, ob ich auch nicht schummele 😛 So ne Belohnungssache greift auch meistens nur dann, wenn ich gut gelaunt bin und ich mich gerne selber ein bisschen Bauch pinsele.
  3. Jo. ich würde mal behaupten, dass die meisten von uns mit ihrem Alltag sowieso schon gestraft genug sind, wer will sich da noch zusätzlich bestrafen wollen? Ausserdem ist das auch nicht förderlich für uns selbst. Denn Strafe ist es doch schon, wenn der Tag vergeht, wir viel gemacht haben, aber da nichts für unsere eigene Gesundheit dabei.
  4. Naja. Menschen, die einem einen kleinen Tritt in den Hintern geben, sind immer gut und meistens sind es die Freunde, die das machen. Aber besser ist es, das nicht so auszunutzen. Irgendwann bin ich auch mal dran mit dem Geben

 

Fazit

Die Lösungen oben sind nun nicht der Brüller, wie ich finde. Sie greifen nicht das Problem bei der Wurzel. Und das Problem ist ja, dass es Zeiten gibt, in denen wir nicht gut gelaunt sind, in denen wir uns nicht wohl fühlen und tausend Gründe finden, die gegen das Sport machen sprechen. Die meisten o.g. Lösungen sind nur dann durchführbar, wenn gute Laune vorhanden ist.

Ich gehe nun seit 2008 regelmäßig ins Fitnessstudio. Okay, es gab schon mal zwei oder drei Monate Pause, aber sonst bin ich 1-4 mal im Studio. Daneben gehe ich Laufen, wandern, schwimmen und gelegentlich auch bouldern.

Was mich dran bleiben lässt ist unter anderem auch meine Erfahrung. Die Erfahrung, was mit meinem Körper und mit meinem Wohlbefinden passiert, wenn ich dran bleibe. Die Auswirkungen sind so gut, dass ich Sport als wesentlichen Bestandteil meines Alltags ansehe. Es ist für mich kein Extra oder Luxus. Diese Erfahrung lässt mich, wenn ich mal ne schlechte Phase und eben keine gute Laune habe, dran bleiben.

Natürlich kannst Du dir auch ein Ziel setzen, wie „Abnehmen“ oder „Muskelaufbau“ und wenn Du den wirklichen Willen und innigsten Wunsch hast, dieses Ziel zu erreichen, wirst Du dich auch in der Phase des Unwohlseins für dein Ziel quälen. Aber, was ist, wenn Du dein Ziel erreicht hast oder Du kommst irgendwann auf die Gedanken wie : „Wofür soll ich mich eigentlich so rumquälen? Wofür eigentlich? Was habe ich davon einen flachen Bauch zu haben, aber ich darf kein Eis mehr schlecken oder ich darf meinen Lieblingsschokokuchen nicht mehr essen?  Ein Ziel zu haben ist natürlich nicht verkehrt. Aber ein Ziel zu haben, bedeutet immer auch sich gewissen Zwängen zu unterwerfen.

Dann ist diese Zeit, von der Zielsetzung bis zur Zielerreichung immer begrenzt.

Und wenn ich hierzu eine Analogie bringen darf:

Wenn Du einen Hund in Ketten legst und ihm jeden Tag einen Braten vorlegst, den er sich drei Monate lang an seinen Ketten gebunden anschauen darf aber nicht ran kommt, was wird der Hund dann tun, wenn er von der Kette gelassen wird?

Sehr wahrscheinlich wird er über diesen Braten herfallen! Und das ist genau das was Dir auch passiert, wenn Du nur mit einem kurzfristigem Ziel lebst.

Das „Abnehmen“ ist kein Ziel, das Du permanent befolgen solltest, wenn Du gesund und frei leben willst.

Finde ein besseres Ziel.

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Sportconnection – Sport – wie ich dran bleibe

 

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