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7 Tage Sitzen gezählt – Platz 1 bis 3 meiner längsten Sitzzeit-am-Stück

7 Tage Sitzen gezählt – Platz 1 bis 3 meiner längsten Sitzzeit-am-Stück

Hallo Leute,

heute ist der 7. Tag meiner Sitzen-Zählung. Er ist noch nicht ganz vorbei. Aber ich möchte euch jetzt schon von meinen Erfahrungen berichten.

Die Frage “ Wie viele Stunden sitzen wir eigentlich tatsächlich in einer Woche?“ hat es in sich, wie ich finde.

Sobald ich mich entschloss und es mir vorgenommen habe diese Frage ernst zu nehmen und ihr nachzugehen, war die nächste Frage, wie mache ich das überhaupt?

Ich muss die Zeiten erfassen, die ich sitze und ich muss die Zeiten irgendwo zusammen tragen. Jo.. also einmal brauche ich Stift und Papier und dann noch eine Uhr oder am besten eine Stoppuhr. Diese drei Dinge zu beschaffen war kein großer Akt. Das Smartphone hat eine Uhr, auch eine Stoppuhr, Papier und Stift liegen ja immer irgendwie irgendwo rum.

Jetzt besteht mein Tag ja nicht nur aus Stunden zählen.

Ich habe jede Menge Themen, die ich bearbeiten muss, an denen ich denken muss… die ich nicht vergessen darf. Also, sozusagen muss mein Tagesgeschäft normal weiterlaufen. Dieses Stunden-zählen-Ding kann dann auch schon mal nerven, weil das ja ein zusätzlicher Punkt ist, an den ich jetzt über diese 7 Tage denken muss.

Da war es eine gute Idee, mir eine Gedankenstütze zu bauen. Also stellte ich mir eine Erinnerung in meinem Smartphone ein und zusätzlich habe ich mir auf Papier eine 7-Tage-Tabelle , die ich per Hand einfach ausfüllte, angelegt.

War ich unterwegs, habe ich mir auf meinem Handy Notizen gemacht und die dann zu Hause eingetragen. Ja, ich gebe zu, es gab auch schon mal die Situation, dass ich das Stoppen der Zeit vergaß. Aber ab diesem Zeitpunkt habe ich mir angewöhnt auf die Uhr zu schauen, wenn ich mich hingesetzt habe und wieder aufgestanden bin.

Ich kann mir vorstellen, dass der ein oder andere von euch sowieso immer auf die Uhr schaut, weil ihr es durch euren Job gewohnt seid. Aber macht ihr das dann auch privat oder seid ihr privat auch mal froh nicht auf die Uhr achten zu müssen? Nun, im Job müssen wir ja effizient sein, dürfen keine Zeit verschwenden und deshalb schauen wir Arbeiter und Geschäftsleute ja auch genauestens auf die Zeit. Gilt das denn fürs Privatleben auch?

Da komm ich jetzt wieder auf eine für mich spannende Frage: sind wir denn nicht ständig als Geschäftsleute unterwegs? Denn, wenn wir einkaufen, essen gehen oder uns sonst etwas kaufen, ist das ja schon ein Geschäft, das wir eingehen. Und ohne Anbieter und Nachfrager kann keine Geschäftsbeziehung entstehen. Also, ob wir nun als Privatperson oder im Auftrag unseres Chefs oder unseres Unternehmens unterwegs sind, ist doch völlig egal.  Die Zeit macht da keinen Unterschied. Es sind immer 24 Stunden pro Tag.

Wenn ich nun Feierabend habe, dann beginnt doch für die meisten die kostbarste Zeit des Tages, oder nicht? Der Feierabend: wie viele Menschen schauen kurz vor 16, kurz vor 17 oder kurz vor 18 Uhr auf die Uhr uns können es nicht erwarten, bis sie endlich verschwinden können? 😉

Ist es nicht umso wichtiger in der privaten Tageszeit, wo doch immer zu wenig davon da ist, auf die Uhr zu schauen und hier effizient zu sein?

Mal ehrlich: wer von euch haushaltet mit seiner privaten Zeit genauso, wie mit seiner geschäftlichen Zeit? Oder gibt es bei euch keinen Unterschied?

Zum Thema Effizienz bzw. besser gesagt Effektivität: das gehört ebenfalls zu meiner Erfahrung, die ich im Laufe dieser Zählaktion mal so wirklich erfahren habe.

 

Platz 1

Meine längste Sitzzeit waren 6,5 Stunden am Stück! Mein Gesäß tat mir weh, mein unterer Rücken hat sich gemeldet und mein Kopf war leer. Gleichzeitig bekam ich so ein Gefühl, als müsste ich gleich platzen, wenn ich nicht raus an die frische Luft komme. Tja, uns was habe ich in diesen 6,5 Stunden gemacht? Ich hing vor einer Excel-Tabelle und war dabei ein Formular zu entwickeln. Glaubt mir, ich war überrascht, dass es schon dunkel war und noch mehr überrascht war ich, als ich auf die Stoppuhr geschaut habe.

Platz 2

Auf Platz 2 kommt tatsächlich die Klotze LOL! 😀 Ja, genau. Ich habe Fernseh geschaut. Sonntag Abend um 20:15 Uhr ging es los mit dem Sonntagsfilm und danach ging es mit dem Film um 22 Uhr weiter. Da hockt man als tatsächlich 4 Stunden auf dem Hintern! :-O

Platz 3

Auf Platz 3 der längsten Sitzzeit-am-Stück kommt das Kaffee-trinken am Sonntag Nachmittag ..LOL! Da, wo sich die Familie trifft. Meine Versuche, eine Runde am Rhein spazieren zu gehen, wurden mit der Begründung “ wir waren schon draußen“ weggeschoben LOL 🙂

 

Und nun…

Nun, was mir persönlich gut getan hat war, einmal mein Augenmerk auf diese Sitzerei zu lenken, die wir doch alle zu unserem täglichen Dasein dazuzählen müssen. Ob wir wollen oder nicht, wir haben einfach viele Sitzzeiten. Der PC, das Auto, der Fernseher, Kaffee-trinken, Kino, … sitzen sitzen sitzen…

Mit „gut getan“ meine ich nicht, dass ich aus dem Häuschen bin. Nee, vielleicht bin ich aus dem Häuschen – aber eher vor Entsetzen.

 

Nach dieser 7-Tage-Sitzen-zählen-Aktion erscheint es mir gerade so als gehöre Bewegung zum Luxus.

Denn, auf jeden Fall gehen die meisten Sitz-Stunden auf das Geschäftsleben-Konto drauf:

40 Stunden PC, Meetings, Anfahrt mit Auto, Zug oder Bahn.

Müssen wir uns heute diese Frage stellen:   reich (wenn man Glück hat) oder gesund?

 

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