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Muße, um Sport zu machen oder Sport machen, um Muße zu bekommen

Muße, um Sport zu machen oder Sport machen, um Muße zu bekommen

Ich möchte mich daran erinnern, wie die Zeit war, als ich noch ein Kind war…

Damals konnte ich es garnicht erwarten endlich von der Schule nach Hause zu kommen, um meinen Schulranzen in die Ecke zu schmeißen und raus zu kommen!

Raus! An die frische Luft! In die Freiheit!

Jedes Mal, wenn die letzte Schulstunde rumging und der letzte Gong schlug, war es ein Gefühl wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag zusammen! Einfach herrlich!! Damals brauchte ich keine Muße, um raus zu gehen und Sport zu machen. Sport in Form von Fahrrad fahren, in den Felsen klettern, Fußball spielen, mit den anderen Kindern „Fangen“ oder „Versteck“ spielen. Das waren alles Bewegungsformen, die für mich wie mein täglich Brot waren. Ich konnte Stunden lang mein Revier abwandern. Stundenlang im Matsch spielen, Stunden lang mit meinen Freunden spielen. Es wurde uns nie langweilig. Muße brauchte ich um meine Hausaufgaben zu machen oder um zu lernen. Dieses stumme rumsitzen und in die Bücher schauen war für mich der blanke Horror! Wenn meine Eltern mir nicht erzählt hätten, dass ich das machen muss, weil es in unserem land Vorschrift ist, hätte ich bestimmt keine Muße gefunden um mich doch irgendwie vor die Bücher zu setzen.

Nein, ich war keine schlechte Schülerin. Ich war etwas besser als der Druchschnitt. Gelernt habe ich aber trotzdem nie viel. Bzw. ich lernte immer nur, wenn es wirklich nötig war. Das, was mich immer interessierte war das Leben mit all seinen Facetten.

Ich wollte wissen, was ich so alles tun kann. Was kann ich mit dieser Welt hier alles anstellen?

Mein Revier war eine kleine Stadt an einem Fluss. Mit einer Burg auf der einen und einem Schloss auf der anderen Seite. Eine ganz alte Steinbrücke verbindet die beiden Stadtteile und das Schloss sitzt hoch oben auf einem Felsen. Da habe ich gewohnt als Kind. Neben einem Schloss, wo direkt die Kirche jeden Tag pünktlich um 18 Uhr ihre Töne schlug.

Das Schloss hat einen Schlossgarten, der damals sehr verwachsen war. Dort kam kaum jemand hin und deshalb wurde das unser Versteck. Von dort konnten wir in die Felsen klettern. In den Sommerferien waren wir von morgens bis abends in den Felsen und haben unsere fantastischen Abenteuer gespielt. Wir stellten uns vor wir müssen die Welt retten und einen Schatz finden oder wir gaben uns Rollen, die wir alle auch immer sehr ernst umgesetzt haben.

Tja.. Muße hatten wir damals unendlich. Das Wort „Muße“ war mir damals aber noch nicht so bekannt.

Heute weiß ich was wir mit „Muße“ meinen. Es ist eine Art Paarung zwischen „etwas wollen“ und mit Sinnlichkeit und Leidenschaft dabei sein. Damit wir unsere Kreativität und Spontanität aus den hintersten Winkeln unseres Daseins empor holen können, um etwas zu tun, das mit Produktivität und Effizienz nichts zu tun hat. Sondern eher uns davon wegträgt, uns unseren Alltag vergessen lässt und uns entspannen lässt…

Wenn es uns gelingt, dann kommen wir in eine Form, die wir „Flow“ nennen. Wir beschreiben eine Art fließen. In diesem Flow haben wir das Gefühl im Einklang mit uns zu sein.

Wir sind zufrieden mit uns und mit dem was wir verkörpern. Wir vergeben uns unsere Fehler und können vielleicht sogar darüber lachen, was wir damals doch für einen Unsinn getrieben haben.

Ja. Die Muße zu finden, um uns selbst in unseren „Flow“ zu bringen.

Könnt Ihr das verstehen oder nachvollziehen?

Erinnert Ihr euch an eure Kindheit?

Habt ihr euch auch in eure Fantasiewelt beamen können und dort die Zeit vergessen?

 

 

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2 comments so far

Robert KasperPosted on11:29 pm - Okt 27, 2016

Musse nicht Muse .
Die Muse sus dem altgichischen ( Schutzgöttin der Künstler) ist eine Inspiration für eine anderen Menschen ( üblicherweise Künstler)meist weiblich .

    SPOrtconNECTIONPosted on10:31 am - Okt 28, 2016

    Hallo Robert, vielen Dank für deinen Hinweis! 😁 werde ich umgehend ändern. Wie sieht es denn bei dir mit Musse, um Sport zu machen, aus? Oder ist eher der andere Weg, Sport machen um Musse zu bekommen, Dein Ding?

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